Chor und Improvisation

Wege zum eigenen Klang

In jedem Menschen schlummert ein ihm ureigenes Potential an kreativer Freude und Energie.
Chorische Improvisation ist ein wunderbares Feld, damit neue Räume zu öffnen.

Über angeleitete Sprach- und Gesangsimprovisationen entwickeln sich gemeinsame eigene Deutungen von Texten, sowie abstrakte Klangflächen. Die aus dem Experiment entstandenen Klänge werden strukturiert und entwickeln sich so zu quasi komponierten Klangstücken. Diese Arbeitsweise gibt den Vokalisten die Chance, sich in der Behandlung ihrer Stimme und in der Kommunikation mit den anderen Choristen neu zu erfahren. Losgelöst von festen Kompositionsvorgaben können sich ungeahnte Stimmqualitäten, sowie sehr lebendige Kommunikationsstrukturen entfalten.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass die manchmal anfänglich empfundene Scheu schnell umschlägt in ein großes Interesse, sich auszuprobieren. Das Moment der Sprache wird in der Regel viel zu selten in der Chorarbeit genutzt.
Auch mit diesem Potential gilt es sich kreativ zu beschäftigen. Im Verlauf der Vorbereitung zu einem Konzert, sowie in den Konzerten ist eine enorme persönliche Anteilnahme wahrzunehmen, die sich auch auf das Publikum überträgt.



2015 5 Gesänge den Engeln gewidmet mit der Kantorei Barmen Gemarke
2017 Nunc Dimittis mit einem Projektchor
  Hildegard von Bingen Alte Lieder - Neue Musik - Gebrauchte Texte u.a. mit der Wuppertaler Mädchenkurrende, gemeinsam mit Caroline Keufen, Olaf Reitz und Ute Völker
2018 Cantiones Sacrae im neuen Gewand - Vater unser im Himmelreich (Samuel Scheidt) mit dem Kammerchor Solingen-West
2019 Zur Nacht u.a. mit Amici del Canto, Wuppertal gemeinsam mit Caroline Keufen, Olaf Reitz und Ute Völker
  Von dem Vogel, der nachts nicht nach Hause fand mit dem Chor der Alten Stimmen, Köln, gemeinsam mit Partita Radicale


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